Archiv für October, 2012

Content erstellen lassen

Monday, October 29th, 2012

Wer eine Website erstellen will, benötigt eines auf jeden Fall, wenn diese erfolgreich sein soll: Content, Content und nochmals Content (naja und natürlich auch ein paar Bilder rund um den Content). Wir wollen uns heute dem Thema widmen, wie man denn an guten Content herankommt.

Wer nun denkt, ach ist ja kein Problem, ich kopiere mir einfach das beste zusammen, wird schnell auf dem Boden der Tatsachen landen. Zum einen haben wir da den Diebstahl des geistigen Eigentums anderer (man nennt es mittlerweile “Guttenbergen”) und zum anderen hilft es absolut nichts, wenn man in den Suchmaschinen auch weite vorne langen möchte. Google würde so etwas sofort (oder zumindest recht bald) als Duplicate Content entlarven.

Deshalb sollte man eine eigene Webseit mit ordentlichem eigenen (unique) Content bestücken. Doch wie kommt man an ordentlichem unique Content? Da gibt es mehrere Möglichkeiten.

1. selber schreiben

Die wohl zuverlässigste Methodes ist es natürlich, die Inhalte der eigenen Webprojekte selber zu verfassen. Der Vorteil liegt darin, dass man ja weiß, dass die Inhalte von einem selber stammen und man diese auch in seinem eigenen Stil verfassen kann. Der große Nachteil liegt zweifellos im Zeitaufwand durch eigene Recherchen und eigene Arbeitszeit. Zu Beginn, wen man noch keine eigenen Einnahmen über seine Webprojekte generiert und möglicherweise noch kein eigenes Budget für Ausgaben hat, bleibt einem wohl nichts anderes übrig.

2. schreiben lassen

Eine weitere Möglichkeit ist die, den Inhalt für die eigenen Projekte schreiben zu lassen. Doch wie geht man da am besten vor? Wie findet man Personen, die fähig sind, gute Inhalte zu erstellen. Auch da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Als recht gut hat sich für mich in der Anfangsphase das Schreiben lassen durch Contentdienste bewiesen. Empfehlenswert sind aus meiner erfahrung die beiden Contentdienste Textbroker.de und Content.de. Man kann dort einen Auftrag genau definieren und kann diesen dann nach einer bestimmten Qualitätsstufe erteilen. Die Open Orders (also die Möglichkeit, dass jeder Autor dort die Möglichkeit hat, Aufträge anzunehmen) funktionieren nach meinen Erfahrungen recht gut. Der Großteil der Texte ist durchaus ordentlich. Wer natürlich verwöhnt ist und hervorragende Texte wünscht, kann auch Direct Orders mit einer gewissen Qualitätsstufe erteilen. Dann ist man komplett auf der sicheren Seite. Texte sind gar nicht mal so teuer. Im Prinzip bekommt man schon ab 1,2 Cent pro Wort Texte als Open Order gute Texte. Ein Text von 1000 Wörtern kostet also gerade mal 12 Euro+30 Cent Gebühren, die die Anbieter für sich nehmen. Die beiden Anbieter kontrollieren die erstellten Texte übrigens auch bezüglich möglicher Plagiate z. B. durch Copyscape. Man erhält also garantiert unique Content. Content.de bietet übrigens gegen geringes Entgeld auch Bilder zum Text.

3. eigene Angestellte

Eine weitere Möglichkeit ist die, Texte vom eigenen Personal (z. B. auf 400-Euro-Basas) schreiben zu lassen. Das Ganze ist dann weniger anonym, man kann genau mitteilen, was man erwartet und die Entlohung auch selber vertraglich abmachen. Auch mit dieser Art und Weise der Texterstellung konnte ich gute Erfahrungen sammeln. Allerdingt hat man nun natürlich auch noch den Personalaufwand, den man bei Conetendiensten nicht hat. Man ist halt Arbeitgeber, muss sich mit Krankheitsausfällen, Urlaubegewährung usw rumschlagen.

Sind Linkwheels schädlich?

Monday, October 15th, 2012

Heute möchte ich mal was zum Thema Linkwheel schreiben, weil dieses gerade in der SEO-Szene heftig und auch durchaus kontrovers diskutiert wird, schreiben.

Zunächt einmal möchte ich dem Laien erklären, was man darunter versteht:

Definition Linkwheel: “Ein Linkwheel ist eine kreisförmige Verlinkung vieler Domains untereinander, also A auf B, B auf C, C auf D, D auf A usw. Dabei spielt das Thema dieser Domains zunächst keine Rolle. Alleine die Tatsache, dass eine solche kreisförmige Verlinkung besteht, ist relevant. Auch ist zunächst irrelevant, ob ein solcher Wheel natürlich entstanden ist oder künstlich erzeugt wurde”

Seit Piguin, Panda und wie sonst noch schwarz-weiße Tierchen heißen, ist die SEO-Szene in großer Panik. Es macht sich das Gerücht breit, dass solche Linkwheels für diverse Rankingabstürze verantwortlich sein könnten. Doch stimmt diese Vermutung?

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich die Weisheit auch nicht mit Löffeln gegessen habe, sondern aus eigener Erfahrung spreche. Für mich stimmt diese Vermutung nur bedingt.

Sicherlich kann ein künstlich erzeugter Linkwheel schädlich sein, ja sogar großen Schaden anrichten, doch ebenso kann ein künstlich erzeugter Linkwheel sehr effektiv sein. Entscheidend ist, ob er als künstlich erzeugt erkannt wird oder natürlich wirkt.

Zudem sind natürlich entstandende Linkwheels, in welchen auch gewisse Authorities mitmischen (sogenannte Trustwheels), aus meiner Sicht absolut unschädlich, ja sogar sehr effektiv.

Entscheidend bei solchen Linkwheels, ob sie nun nach einer Abstrafung schreien oder nicht, sind auch Faktoren wie tatsächliches Besucheraufkommen der Websites im Wheel, IP-Adresse der Domains, Class-C-Netz der Domains, Themenrelevanz der Domains innerhalb des Wheels usw.

Wer also einen solchen Linkwheel plant oder einem solchen mit seinen Websites beitreten möchte, der sollte aufpassen und letztendlich bewerten, ob die Links thematisch Sinn machen und natürlich wirken. Wenn man diese Dinge beachtet, sollte eine Google-Abstrafung eigentlich kein Thema sein.