Archiv für die ‘Definitionen’ Kategorie

Sind Linkwheels schädlich?

Monday, October 15th, 2012

Heute möchte ich mal was zum Thema Linkwheel schreiben, weil dieses gerade in der SEO-Szene heftig und auch durchaus kontrovers diskutiert wird, schreiben.

Zunächt einmal möchte ich dem Laien erklären, was man darunter versteht:

Definition Linkwheel: “Ein Linkwheel ist eine kreisförmige Verlinkung vieler Domains untereinander, also A auf B, B auf C, C auf D, D auf A usw. Dabei spielt das Thema dieser Domains zunächst keine Rolle. Alleine die Tatsache, dass eine solche kreisförmige Verlinkung besteht, ist relevant. Auch ist zunächst irrelevant, ob ein solcher Wheel natürlich entstanden ist oder künstlich erzeugt wurde”

Seit Piguin, Panda und wie sonst noch schwarz-weiße Tierchen heißen, ist die SEO-Szene in großer Panik. Es macht sich das Gerücht breit, dass solche Linkwheels für diverse Rankingabstürze verantwortlich sein könnten. Doch stimmt diese Vermutung?

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich die Weisheit auch nicht mit Löffeln gegessen habe, sondern aus eigener Erfahrung spreche. Für mich stimmt diese Vermutung nur bedingt.

Sicherlich kann ein künstlich erzeugter Linkwheel schädlich sein, ja sogar großen Schaden anrichten, doch ebenso kann ein künstlich erzeugter Linkwheel sehr effektiv sein. Entscheidend ist, ob er als künstlich erzeugt erkannt wird oder natürlich wirkt.

Zudem sind natürlich entstandende Linkwheels, in welchen auch gewisse Authorities mitmischen (sogenannte Trustwheels), aus meiner Sicht absolut unschädlich, ja sogar sehr effektiv.

Entscheidend bei solchen Linkwheels, ob sie nun nach einer Abstrafung schreien oder nicht, sind auch Faktoren wie tatsächliches Besucheraufkommen der Websites im Wheel, IP-Adresse der Domains, Class-C-Netz der Domains, Themenrelevanz der Domains innerhalb des Wheels usw.

Wer also einen solchen Linkwheel plant oder einem solchen mit seinen Websites beitreten möchte, der sollte aufpassen und letztendlich bewerten, ob die Links thematisch Sinn machen und natürlich wirken. Wenn man diese Dinge beachtet, sollte eine Google-Abstrafung eigentlich kein Thema sein.

Affiliate-Marketing

Saturday, January 15th, 2011

Nachdem ich ja bereits über TKP und CPC-Vermarktung berichtet hatte, will ich heute das Thema Affiliate-Marketing behandeln.

Darunter versteht man eine sogenannte Werbung, die durch eine Gewinnbeteiligung von Verkäufen vergütet wird. Man erhält also z. B. dann Geld, wenn jemand auf ein Werbebanner z. B. über Schuhe auf Eurer Seite zunächst klickt und anschließend dann auch tatsächlich Schuhe beim Werbepartner kauft.

Das klingt zunächst sehr vernünftig, hat aber meiner Erfahrung nach so seine Tücken. Der große Nachteil vom Affiliate-Marketing ist, dass ich da als Werbeflächenanbieter keine Kontrolle habe. Ich kann kaum nachvollziehen, ob die Verkäufe über meine Seiten auch tatsächlich vom Partner vergütet werden. Ich bin da ein bisschen dem Vertrauen überlassen.

Zudem kann Affiliate-Marketing meines Erachtens nur bei absoluter Themenrelevanz funktionieren. Sollte diese vorhanden sein und das beworbene Produkt in hohem Maße das Interesse des Besuchers treffen, können die Einnahmen über diese Werbemöglichkeit  aber sogar sehr hoch sein.

Allerdings ist die richtige Umsetzung/Integration von Affiliate-Marketing in die eigene Website schon im gewissen Sinne die Königsdisziplin. Deshalb würde ich persönlich dem Laien, der mit Internetwerbung eher unerfahren ist, davon zunächst abraten.

Was gut in diesem Bereich funktioniert (da berufe ich mich wieder auf eigene Erfahrungen), sind Fachbücher über das Amazon-Partnerprogramm. Wer also z. B. eine Homepage über die Hommingberger Gepardenforelle (hier zwinkere ich mal den SEO-Kollegen zu, die werden wissen, warum) besitzt, sollte dort z. B. Fachbücher über die Hommingberger Gepardenforelle als Empfehlung vorstellen. Da wird sich dann sicherlich das ein oder andere Buch verkaufen können.

Wie gesagt, erhält man beim Affiliate-Marketing eine Gewinnbeteiligung. Die kann entweder als Prozentsatz (bei Amazon sind es zwischen 5 und 6 Prozent, gestaffelt nach der Anzahl an Verkäufen) oder als Festbetrag (also z. B. 5 Euro pro Verkauf) vergütet werden.

So, das wars für heute zunächst zum Thema Affiliate-Marketing und dessen Vor- und Nachteile. In einem der nächsten Themen werde ich auch auf andere Verdienstmöglichkeiten abseits von Werbungen auf eigenen Homepages eingehen. Denn auch aufgrund anderer Begabungen kann man im Netz den ein oder anderen Euro dazu verdienen.

CPC

Wednesday, January 12th, 2011

Heute will ich ein bisschen über den CPC bloggen. Vorgestern hatte ich ja die Vor- und Nachteile des TKP beschrieben. CPC steht für “Cost-per-klick”, also wird eine Werbung auf der Homepage nach Klicks vergütet. Im Gegensatz zum TKP erhält man dann nur Geld, wenn jemand auf ein Werbebanner klickt und nicht schon dann, wenn alleine jemand über eure Seiten surft und die Werbebanner betrachtet.

Geldgierige Webmaster, die den schnellen Euro machen wollten, sind schon auf die glorreiche Idee gekommen, zig-Mal selber auf die eigenen Werbungen zu klicken, oder Freunde und Bekannte dazu zu animieren. Hier möchte ich ganz klar sagen, dass dies definitiv KEINE Möglichkeit des “Im-Internet-reich-werdens” ist. Dieser Schuss geht definitiv nach hinten los und führt bei allen Vermarktern zum baldigen Rauswurf. Da habe ich schon einige Webmaster weinen hören. Vor allem Google ist da sehr konsequent, und das ist auch gut so.

CPC eignet sich meiner Erfahrung nach nur in zwei Fällen. Zum einen funktioniert dieses Geschäftsmodell bei Image-Kampagnen (also den klassischen Bannerbildchen) nur bei absoluter Themenrelevanz. Schuhe auf einer Computerspieleseite einzubinden macht meines Erachtens bei CPC wenig Sinn.  Da sollten es dann schon dann passende Werbungen im Themenbereich, wie z. B. für aktuelle Computerspiele sein. Wenn Sie dann aber themenfremde Werbungen eingeblendet bekommen, ist es schon sehr dem Zufall überlassen, ob diese Werbung auch interessant erscheint.

Der zweite Fall (und das ist ein ganz wichtiger!!!), bei dem CPC definitiv lohnt, ist das Einbinden von Google-Adsense-Textkampagnen. Dies Adsense-Textwerbungen sind immer auf Euren Content zugeschnitten, also immer themenrelevant. Zudem fallen die Textwerbungen auch viel weniger offensichtlich als Werbung ins Auge. Gut in den Content integriert wirken sie, als ob sie zum Content gehören.

Der große Nachteil des CPC ist, dass ich zum großen Teil dem Zufall überlassen bleibe. Ob nun tatsächlich meine Seitenimpressionen auch zu Einnahmen führen, liegt nun nicht in meiner Hand. Da bin ich auf die Besucher und deren Klickverhalten angewiesen. Deswegen würde ich wie gesagt nur in den oberen beiden Fällen (wobei Adsense ein Muss ist) auf CPC setzen.

Alles andere macht aus meiner Sicht keinen Sinn.  Zur Höhe des CPC ist zur sagen, dass dieser von 5 Cent bis zu mehreren Euro variieren kann. Üblich sind meiner Erfahrung nach CPCs von 10 bis 30 Cent. Nun kann jeder selber rechnen und testen, was für seine Website mehr lohnt. Nehmen wir an, man würde einen TKP von 1 Euro erreichen oder man hätte alternativ ein Angebot einer CPC-Kampagne von 20 Cent. Dann müsste mindestens 5 Mal bei 1000 Einblendungen ein Werbemittel auch tatsächlich geklickt werden, um ebenfalls 1 Euro für diese 1000 Einblendungen zu erhalten. Wenn durchschnittlich 6 Mal geklickt wird, lohnt sich der CPC mehr. Da muss jeder selbst austesten.

So, das wars erst einmal zum CPC. Im nächsten Post schreibe ich etwas zu Affiliate Werbeformen.

TKP

Monday, January 10th, 2011

Heute will ich Euch mal ein bisschen über den TKP erzählen. Was versteht man darunter und was sind die Vor-und Nachteile von Werbung auf TKP-Basis?

Die Abkürzung TKP steht für “Tausender Kontaktpreis”. Man erhält also pro 1000 Werbeeinblendungen einen bestimmten Festpreis, der sehr unterschiedlich sein kann. Bei Seiten mit einem gewissen Branding kann der TKP, den Werbekunden zahlen, bei mehreren Euros im zweistelligen Bereich liegen. Bei kleineren Websites kann bei Restpreisvermarktung der TKP auch bis auf 5 Cent schrumpfen.

Der TKP wird zudem von einigen Faktoren beeinflusst. Diese wären z. B. das Werbeformat, die Position, saisonale Faktoren (kurz vor Weihnachten boomt es z. B. meist in der Werbebranche), Branche oder Angebot und Nachfrage.

TKP-Vermarktung hat Vor- und Nachteile. Einer der größten Vorteile ist, dass bei TKP-Vermarktung das Risiko wesentlich geringer ist als bei CPC-Vermarktung oder gar Provisionskampagnen oder CPL. Eine TKP-Kampagne garantiert mir immer Einnahmen, wenn ich ein entsprechendes Besucheraufkommen habe. Schließlich erhalte ich pro 1000 Werbeeinblendungen ja einen bestimmten Betrag.

Ein Nachteil von TKP-Kampagnen ist, dass sich 100-prozentige Auslastungen nur schwer damit zu einem vernünftigen Preis erzielen lassen. Zudem kann bei absoluter Themenrelevanz die Einnahmemöglichkeit bei CPC sogar höher sein (dazu aber in einem späteren Beitrag mehr).

So, das wars dann erst einmal für heute. Im nächsten Beitrag werde ich Euch dann die Vor- und Nachteile von CPC-Kampagnen beschreiben.

Was ist Erfolg?

Thursday, January 6th, 2011

Erfolg ist ein schönes Wort. Wer dieses Wort hört, verknüpft sicherlich direkt etwas Positives damit. Doch man muss sich erst einmal die Frage stellen, was überhaupt Erfolg ist. Wer ist erfolgreich? Wer ist nicht erfolgreich? Darüber könnte man sicherlich lange philosophieren.

Universal ist auf jeden Fall, dass Erfolg immer positiv ist. Da wird wohl jeder zustimmen. Nun wollen wir aber erst einmal feststellen, was der persönliche Erfolg ist. Jeder wird es nämlich für sich selbst anders definieren.

Für mich persönliche bedeutet Erfolg, dass man Ziele, die man sich selber gesetzt hat, voll oder zumindest teilweise errreicht. Im Wort Erfolg steckt das Verb “folgen”. Ein Ziel zu verfolgen und dann auch zu verwirklichen, DAS ist aus meiner Sicht Erfolg.

Wer also im Internet erfolgreich sein will, muss also zum einen klare Ziele und zum Durchhaltevermögen haben. Sind diese Dinge nicht gegeben, ist der Misserfolg vorprogrammiert. Auch sollte man sich klar darüber sein, dass zu hoch gesteckte Ziele zum Misserfolg führen werden.

Dieser Blog hat ja den wohlklingenden Namen “Reich-werden-im-internet”. Wer nun unter Reichtum versteht, direkt Miltimilliardär werden zu können, indem er meinen Blog liest, ist zum Scheitern verurteilt. Wer sich geringere Ziele setzt und einfach nur ein paar Erfahrungen durch meine Beiträge sammeln will, die ihm vielleicht irgendwann nützlich sein könnten, der hat schon in diesem Moment Erfolg.

Also setzt die Messlatte nie zu hoch an. Macht also bitte einen Sprung nach dem anderen. Und ihr werdet erfolg haben!