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CPC

Wednesday, January 12th, 2011

Heute will ich ein bisschen über den CPC bloggen. Vorgestern hatte ich ja die Vor- und Nachteile des TKP beschrieben. CPC steht für “Cost-per-klick”, also wird eine Werbung auf der Homepage nach Klicks vergütet. Im Gegensatz zum TKP erhält man dann nur Geld, wenn jemand auf ein Werbebanner klickt und nicht schon dann, wenn alleine jemand über eure Seiten surft und die Werbebanner betrachtet.

Geldgierige Webmaster, die den schnellen Euro machen wollten, sind schon auf die glorreiche Idee gekommen, zig-Mal selber auf die eigenen Werbungen zu klicken, oder Freunde und Bekannte dazu zu animieren. Hier möchte ich ganz klar sagen, dass dies definitiv KEINE Möglichkeit des “Im-Internet-reich-werdens” ist. Dieser Schuss geht definitiv nach hinten los und führt bei allen Vermarktern zum baldigen Rauswurf. Da habe ich schon einige Webmaster weinen hören. Vor allem Google ist da sehr konsequent, und das ist auch gut so.

CPC eignet sich meiner Erfahrung nach nur in zwei Fällen. Zum einen funktioniert dieses Geschäftsmodell bei Image-Kampagnen (also den klassischen Bannerbildchen) nur bei absoluter Themenrelevanz. Schuhe auf einer Computerspieleseite einzubinden macht meines Erachtens bei CPC wenig Sinn.  Da sollten es dann schon dann passende Werbungen im Themenbereich, wie z. B. für aktuelle Computerspiele sein. Wenn Sie dann aber themenfremde Werbungen eingeblendet bekommen, ist es schon sehr dem Zufall überlassen, ob diese Werbung auch interessant erscheint.

Der zweite Fall (und das ist ein ganz wichtiger!!!), bei dem CPC definitiv lohnt, ist das Einbinden von Google-Adsense-Textkampagnen. Dies Adsense-Textwerbungen sind immer auf Euren Content zugeschnitten, also immer themenrelevant. Zudem fallen die Textwerbungen auch viel weniger offensichtlich als Werbung ins Auge. Gut in den Content integriert wirken sie, als ob sie zum Content gehören.

Der große Nachteil des CPC ist, dass ich zum großen Teil dem Zufall überlassen bleibe. Ob nun tatsächlich meine Seitenimpressionen auch zu Einnahmen führen, liegt nun nicht in meiner Hand. Da bin ich auf die Besucher und deren Klickverhalten angewiesen. Deswegen würde ich wie gesagt nur in den oberen beiden Fällen (wobei Adsense ein Muss ist) auf CPC setzen.

Alles andere macht aus meiner Sicht keinen Sinn.  Zur Höhe des CPC ist zur sagen, dass dieser von 5 Cent bis zu mehreren Euro variieren kann. Üblich sind meiner Erfahrung nach CPCs von 10 bis 30 Cent. Nun kann jeder selber rechnen und testen, was für seine Website mehr lohnt. Nehmen wir an, man würde einen TKP von 1 Euro erreichen oder man hätte alternativ ein Angebot einer CPC-Kampagne von 20 Cent. Dann müsste mindestens 5 Mal bei 1000 Einblendungen ein Werbemittel auch tatsächlich geklickt werden, um ebenfalls 1 Euro für diese 1000 Einblendungen zu erhalten. Wenn durchschnittlich 6 Mal geklickt wird, lohnt sich der CPC mehr. Da muss jeder selbst austesten.

So, das wars erst einmal zum CPC. Im nächsten Post schreibe ich etwas zu Affiliate Werbeformen.